Terrasse der Magister (Magisters' Terrace)

Einleitung

Die Terrasse der Magister ist eine 5-Mann-Instanz, die mit dem Burning Crusage Patch 2.4 implementiert wurde. Sie bietet Spielern, welche die vorangegangenen Stufe 70 Instanzen schon erfolgreich durchquert haben, neue Herausforderungen. Die Stufe, der in ihr zu plündernden Gegenstände, ist deutlich höher als in den anderen Instanzen. Dementsprechend größer ist aber auch der Schwierigkeitsgrad. In beiden Punkten ist die Terrasse der Magister eher mit Karazhan vergleichbar.

Die Instanz weist im Gegensatz zu den anderen Burning Crusade Instanzen zwei Besonderheiten auf:

1. Der Zugang zum heroischen Schwierigkeitsgrad ist nicht über Ruf zugänglich, sondern wird durch die Questreihe des normalen Schwierigkeitsgrades erlangt. Somit kann jeder Spieler nach einem einzigen Besuch auf "normal" bereits den heroischen Modus spielen

2. Die Beute des normalen und heroischen Schwierigkeitsgrades ist vollkommen getrennt. Für gewöhnlich können alle Gegenstände, die auf "normal" erbeutet werden können, auch auf "heroisch" bekommen werden. Das ist hier nicht der Fall! Auf dem normalen Schwierigkeitsgrad gibt es Beispielsweise Kharmaas Ring des Schicksals - einen Ring der auch durch Karazhan nicht übertroffen wird - der auf heroisch nicht zu erlangen ist.

Geschichte

Der geheimnisumwobene Energiequell, den man Sonnenbrunnen nannte, speiste Jahrtausende lang die gewaltigen magischen Kräfte der im Exil lebenden Hochelfen. Die unerschöpfliche Macht des Sonnenbrunnens durchdrang sie und der immerwährende Fluss seiner arkanen Energie erfüllte sie. Die Elfen beschützten und verehrten den Brunnen über Generationen hinweg - sie schöpften selbst dann von seiner Kraft, wenn sie sich außerhalb ihres Heimatlandes Quel'Thalas befanden.

Die Elfen mussten zwar in den Trollkriegen und dem Zweiten Krieg gegen die Horde schwere Verluste hinnehmen, doch der Sonnenbrunnen blieb sicher... bis zur Ankunft der Geißel. Ohne Vorwarnung führte der Todesritter Arthas, ein mächtiger Diener des Lichkönigs, seine untoten Armeen in einem gnadenlosen Angriff gegen das elfische Königreich.

Die Geißel ließ sich von den verzweifelten Anstrengungen der elfischen Verteidiger in keinster Weise beeindrucken, marschierte geradewegs dem Sonnenbrunnen entgegen und erschlug jeden, der es wagen sollte, sich ihnen in den Weg zu stellen. Doch als der legendäre König Anasterian Sonnenwanderer Arthas entgegentrat, um den Vormarsch der Untoten eine Weile lang aufzuhalten, da sollten selbst sein unerschütterliche Wille und seine außergewöhnlichen Kräfte dem gnadenlosen Todesritter nicht gewachsen sein.

Nachdem die Hauptstadt der Elfen in Ruinen lag, marschierte Arthas triumphierend in Richtung Sonnenbrunnen und warf die Knochen des gefallenen Nekromanten Kel'Thuzad in das glänzende Flimmern. Sogleich war der heilige Brunnen von Verderbnis durchtränkt. Arthas dachte, dass er damit das Schicksal der Hochelfen besiegelt hatte, also gingen er und der wieder auferstandene Kel'Thuzad gemeinsam ihrer Wege, um dem Lichkönig weiterhin zu dienen. Viele Diener der Geißel blieben jedoch zurück und jagten die wenigen Elfen, die noch nicht gefallen waren.

Schließlich versammelte der Waldläufer Lor'themar Theron die letzten Überlebenden um sich, um gegen die Untoten zu kämpfen - doch es war Prinz Kael'thas' Rückkehr, die den Elfen wieder einen Funken Hoffnung gab.

Tragisch nur, dass Kael'thas schon bald erfahren sollte, dass die größte Gefahr für sein Volk nicht von der Geißel ausging, sondern vom Sonnenbrunnen selbst. Die verdorbenen Kräfte des Brunnens durchdrangen nicht nur die Elfen, sondern alles, was sie erbaut hatten - mit der Zeit würden sie von den abscheulichen nekromantischen Energien getötet und das umliegende Land mit einem unheilbaren Gift verseucht werden.

Der Gedanke daran quälte ihn, doch letztendlich kam Kael'thas zu dem Entschluss, dass der Sonnenbrunnen, das Herz seines Volkes, zerstört werden müsse.

Und so schritt er zur Tat und führte einen Plan aus, der das Schicksal seiner Leute für immer verändern würde. Gemeinsam mit Lor'themar, einer Gruppe von freiwilligen Verteidigern und den mächtigsten Magiern, die noch übrig geblieben waren, zerstörte Kael'thas den mystischen Sonnenbrunnen - oder zumindest dachte er das.

Die Energien des Sonnenbrunnens wurden zerstreut, doch nicht all seine Essenz war verloren gegangen. Ein mysteriöses Wesen namens Borel sammelte, was von den Energien übrig geblieben war und versteckte sie in einem sterblichen Mädchen namens Anveena.

Im Anschluss an die Zerstörung des Sonnenbrunnens verkündete Kael'thas, dass sein Volk von nun an für immer die Sin'dorei oder Blutelfen genannt werden solle, auf dass sie niemals diejenigen vergessen mögen, die bei der Verteidigung ihres Heimatlandes gefallen waren.

Kael'thas hätte nicht voraussehen können, welche Folgen der Verlust ihrer Energiequelle haben würde: Der Sonnenbrunnen stellte nun zwar keine Bedrohung mehr dar, doch die Elfen litten an schrecklichen Entzugserscheinungen, denn viele von ihnen waren ihr ganzes Leben lang von den arkanen Energien des Brunnens erfüllt gewesen. Nur jetzt, da der Sonnenbrunnen nicht mehr existierte, erkannten die Blutelfen, wie abhängig sie von seiner Macht geworden waren. Mit der Zeit wurden sie krank und die jüngsten und ältesten von ihnen fanden den Tod. Prinz Kael'thas war entschlossen, sein Volk von der schweren Abhängigkeit zu heilen, also suchte er nach einer neuen Quelle arkaner Macht und stellte sich schon bald in den Dienst des Dämons Illidan Sturmgrimm.

Mit Illidans Hilfe fanden die Blutelfen ein Mittel, wie sie ihre Sucht vorläufig stillen konnten - sie lernten, wie man die magischen Energien anderer Wesen aufsaugt, um so ihr eigenes Leiden zu lindern. Doch als Kael'thas sich in den Kampf mit Illidans vielen Feinden stürzte, wuchs seine Abhängigkeit von Teufelsenergie: die dunkle Essenz, die verdirbt und die von der dämonischen Brennenden Legion selbst ausgeht.

Kael'thas strotzte nun vor neugefundener Macht, kehrte seinem früheren Meister Illidan den Rücken, kam zurück nach Quel'Thalas und versprach seinem Volk die endgültige Erlösung. Als Mittel zu diesem Zweck hat er sich Anveena, die Trägerin der Energie des Sonnenbrunnens, zu Nutze gemacht. Doch viele glauben, dass der Prinz aufgrund der Teufelsenergien labil geworden ist und dass er einen neuen Meister gefunden hat: einen Dämonenfürsten der Brennenden Legion so schrecklich, dass selbst der mächtige Illidan beim Klang seines Namens vor Furcht erzittern würde: Kil'jaeden.

Der Weg zur Instanz

Die Terrasse der Magister liegt im Nordosten der Insel Quel'Danas und ist unabhähgig von den Angriffsphasen der zerschmetterten Sonne jederzeit erreichbar.

Die Insel Quel'Danas selbst ist ein Gebiet, das ebenfalls mit dem 2.4 Patch eingeführt wurde. Sie liegt nördlich von Silbermond (dem Blutelfen Startgebiet). Horde Spieler können sie direkt von Silbermond aus anfliegen. Der Weg der Allianz ist etwas länger und führt über den Zul'Aman Flugpunkt. Das Gebiet kann jedoch ebenfalls über ein neues Portal auf der Tereasse des Lichts (Phase 2) in Shattrath erreicht werden.

Quests

Für die Terrasse der Magister gibt es nur eine einzige Questreihe (Terrasse der Magister), die am Sammelpunkt der Zerschmetterten Sonne (dem ersten Gebäude am Flugpunkt) [47,30] auf der Insel Quel'Danas startet. Innerhalb der Instanz wird die erste Quest abgeschlossen und fortgeführt (Der Seher der Seher und Nicht totzukriegen), bis ihr letztlich Kael'thas Sonnenwanderer gegenüber steht. Mit seiner Vernichtung endet die Questreihe und ihr könnt euch eine der folgenden Belohnungen aussuchen:

Mit Erfüllung der letzten Quest erhaltet ihr außerdem den Zugang zum heroischen Schwierigkeitsgrade, welcher bei dieser Instanz ausnahmsweise nicht über Ruf erfarmt werdern muss.

Erstellt von Pandur | am 11.02.2008 | aktualisiert am 24.03.2011

Karte der Instanz
Karte
Instanzeingang
Karte
Ort
Insel Quel’Danas [Scherbenwelt]
Thema
Blutelfen, Magierbehausungen
Stufenbereich
70-72 (normal)
70-72 (heroisch)
Gegenstandsstufe (n/h):
Heroisch-Punkte
Quests: 3
Eingeführt mit Patch:
2.4 (26.03.2008)